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Meisterschaft 1951, 7. Spieltag
Spieldatum: 30.06.1951

1. FC Kaiserslautern - SC Preußen 2:1 (0:0)

Aufstellung 1. FC Kaiserslautern
Adam - Rasch, Kohlmeyer, Liebrich I., Liebrich II., Jergens, Eckel, F. Walter, O. Walter, Basler, Fuchs
Aufstellung SC Preußen
Mierzowski - Schulte, Lesch, Lezgus, Pohnke, Rickmann, Lammers, Rachuba, Schulz, Preißler, Gerritzen
Tore: 0:1 Gerritzen (47.), 1:1 O. Walter (61.), 1:2 O. Walter (74.)
Schiedsrichter: Reinhardt (Stuttgart)
Zuschauer: 96000, Olympiastadion
Rund ums Spiel: Bundestrainer Sepp Herberger sprach nach dem Endspiel über den SCP: Münster ist eine sehr gute Mannschaft mit hoffnungsvoller fußballerischer Zukunft. Sie scheiterte trotz großartigen Starts und streckenweise überlegenen und zwingenden Spiels daran, dass Fritz Walter nach vorübergehendem spürbarem Nachlassen noch einmal seine physischen und psychischen Kräfte zu mobilisieren vermochte. (Quelle: Sportmagazin 4.7.1951)

Das Berliner Publikum stand unter besonderer Beobachtung: Nur wenige Zeit zuvor war es beim Länderspiel Deutschlands gegen die Türkei zu Pöbeleien und Flaschenwürfen der deutschen Fans gekommen. Die Zuschauer wurden also energisch in den Zeitungen aufgefordert, sich zu benehmen und die Mannschaften des Endspiels anzufeuern. Das Endspiel selber war dann auch eine Ehrensache für das Berliner Publikum, das sich unparteiisch und begeisterungsfähig zeigte...
Spielbericht: Das erste und einzige Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, das der SC Preußen je erreichte. Nie wieder stand der SCP so im Rampenlicht der Öffentlichkeit wie im Sommer 1951. Die Zuschauerzahl beim Endspiel gab das Sportmagazin offiziell mit 96.000 Zuschauern an, zitiert werden immer 100.000.
Tausende Münsteraner machten sich vor dem Endspiel in Berlin auf den Weg und wurden Zeugen eines begeisternden Endspiels.

Kaiserslautern am Ziel - 1:0 führende Preußen-Elf aus Münster durch zwei Prachttore des 1. FCK überstürmt schrieb das Sportmagazin am 4. Juli 1951. An olympischer Stätte entflammten hunderttausend Herzen zu höchster Endspielbegeisterung, so schrieb das Magazin.
Unter den Augen des DFB-Präsidenten Dr. Peter Joseph Bauwens wurde das Endspiel allgemein als Fest für den Sport bewertet. Dr. F. Becker kommentierte im Sportmagazin das Endspiel auf seine Weise: Nein, wir drücken zuerst allen 22 Spielern die Hände, zu einem Schlusskampf in solch prächterlicher Ritterlichkeit aufgespielt zu haben!.
Es wird nicht viele (Endspiele) geben, die es an Harmonie mit diesem Finale 1951 aufnehmen könnten. [...] Doch gewiß wird sich der heutige höchste Feiertag so leicht an Fairneß und Schönheit nicht übertreffen lassen.


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