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RL Nord, 8. Spieltag
Spieldatum: 15.09.2002

Dresdner SC - SC Preußen 0:1 (0:0)

Aufstellung Dresdner SC
Keller - Hoßmang (34. Kurilenko)- Boden, Schwanke - Keller -Hoßmang (34. Kurilenko) - Boden (63. Hamel), Schwanke - Pietsch, Gaubatz, Zöphel, Krause (53. Kubis), Trehkopf - Seifert, Michael
Aufstellung SC Preußen
Stuckmann - Schyrba, Metzelder, Putz (84. Bienemann), van den Broek Humphrey - Küsters, Lodter, Gunkel, Harf - Antwerpen (88. Sloot), Döpper (62. Castilla)
(Trainer: Neale Marmon)
Tore: 0:1 Gunkel (37.)
Schiedsrichter: Thorsten Schriever
Zuschauer: 512, Heiliger Grund Meißen
Rund ums Spiel: Gelb-Rot: Lodter (59., wiederholtes Foulspiel), Pietsch (72., wiederholtes Foulspiel) Rot: Schwanke (80., Notbremse)
Spielbericht: Kicker-Bericht
Am Sonntag gewann Preußen Münster beim Dresdner SC mit 1:0. In der Begegnung, die auf Grund der Folgen des Hochwassers in der sächsischen Landeshauptstadt nach Meißen verlegt werden musste, gelang Gunkel bereits vor dem Wechsel das entscheidende Tor (38.).

Dresdner Neue Nachrichten
Ausgerechnet dieser Daniel Gunkel...
Meißen. Ausgerechnet Daniel Gunkel, bis zum Sommer noch in Diensten des Dresdner SC, markierte gestern das "Goldene" im Stadion "Heiliger Grund" zu Meißen. Der bei weitem agilste Münsteraner heuchelte zwar: "Es tut mir leid für meinen Ex-Verein", betonte jedoch im gleichen Atemzug: "Das Tor war wichtig für mich und meine Mannschaft; was soll ich machen?" In der 39. Minute spazierte der offensive Mittelfeldmann durch die rot-schwarze Abwehr und lupfte die Kugel über Torwart Enrico Keller hinweg ins Netz; der Rettungsversuch von Knut Michael kam einen Tick zu spät.

Die erste Halbzeit war gekennzeichnet von ziemlich rustikalem Hin und Her. Auf dem durch den vorangegangenen Regenguss rutschigen Boden kam bei fast jedem Zweikampf mindestens einer zu Fall. Für die Preußen hatten Frank Döpper, gegen den Jörg Schwanke klärte (24.), und Sebastian Lodter, der einen Heber über den Balken setzte, die verheißungsvollsten Möglichkeiten. Stürmerstar Marco Antwerpen hingegen sah sich bei Michael in guten Händen. Kapitän Stefan Küsters hätte wenige Sekunden vor der Pause den Spielstand erhöhen können, aber seinen 25-m-Freistoß lenkte Keeper "Kelly" ans Aluminium. Dresdens Spielführer Thomas Hoßmang verletzte sich nach einer halben Stunde im Zweikampf mit Ingmar Putz ohne dessen Verschulden; mit einer Oberschenkelzerrung fällt der Libero wahrscheinlich zwei Wochen aus. Auf seiten der 98er entpuppt sich mittlerweile Markus Gaubatz als neuer "Chancentod". Der ehemalige Oldenburger ragt durch unermüdliche Maloche hervor, erschrickt aber vor dem gegnerischen Gehäuse offenbar über seine eigene Courage. In der 13. und 32. scheiterte er an Keeper Thorsten Stuckmann, verfehlte per Scharfschuss und Kopfball knapp das Ziel (55., 84.) und versiebte eine "Tausendprozentige" freistehend aus zehn Metern in der 62. Minute. Sein Kurzkommentar nach dem Abpfiff: "Es ist zum Kotzen!"

Im zweiten Abschnitt sorgte der Referee für reichlich Platz auf dem Feld. Zuerst flog Gast Lodter wegen wiederholten Foulspiels mit der Ampelkarte. Das gleiche Schicksal erwischte kurz darauf Robert Pietsch. Und in der 81. zog der gerade genesene Jörg Schwanke an der Strafraumgrenze die Notbremse gegen Gunkel - Rot! Trainer Eberhard Vogel fand die Niederlage "bitter. Ein Remis war machbar".
Günther Frank

www.dresdnersc.com
Der DSC dominierte in den ersten 30 Minuten das Spielgeschehen, aber ein Tor gelang nur Münster. Olexij Kurylenko, der erst in der 34. Minute für den verletzten Libero Thomas Hoßmang eingewechselt wurde, leitete mit einem krassen Fehlpass das Goldene Tor des Ex-DSCers Daniel Gunkel in der 38. Minute ein. Völlig von der Rolle spielte der DSC auch im zweiten Spielabschnitt. Nachdem bereits Robert Pietsch nach einer Gelb-Roten Karte in der 72. Minute vom Platz musste, sah auch noch Jörg Schwanke nach einer Notbremse an Daniel Gunkel in der 79. Minute die Rote Karte. Letztendlich hatte Münster keine große Mühe, den Sieg über die Zeit zu retten.
Andreas Tschorn


Das steht auf der offiziellen Vereinsseite des DSC
Spielbericht:
Trainer Eberhard Vogel konnte endlich auf den genesenen Jörg Schwanke wieder zurückgreifen. Im Sturm kamen Frank Seifert und Robert Pietsch zum Zuge. Sven Kubis musste den ungeliebten Bankplatz einnehmen. Der DSC bestimmte zunächst die Partie. Die Münsteraner Spitzen Döpper und Antwerpen wurden von Michael und Boden gut zugedeckt. Im Mittelfeld wurde früh gestört und durch kluges Passspiel über Schwanke und Gaubatz kamen die ersten Angriffe zu Stande. Torhüter Stuckmann wird in der 11. Minute das erste Mal gefährlich geprüft. Ein Schuss von Jörg Schwanke setzt gefährlich vor dem Münsteraner Tor auf, kann aber gehalten werden. Wenig später probiert es Pietsch mit einem Drehschuss, der aber von Stuckmann`s Fingerspitzen zur Ecke geklärt wird. Nach dieser folgend, köpfte Thomas Boden auf das Tor, aber auf der Linie kann der Ball rausgeschlagen werden. Nächster Höhepunkt ist die Verletzung von Thomas Hoßmang in der 34.Minute. Nach einem Laufduell bleibt er verletzt am Boden liegen und muss mit Verdacht auf Oberschenkelzerrung ausgewechselt werden. Für ihn kommt Alex Kurilenko, der auch den Liberoposten übernimmt. Nur 4 Minuten später patzt Kurilenko, dessen Fehlpass von Daniel Gunkel aufgenommen wird und der wiederum geschickt den Ball über Enrico Keller lupft. 0:1. In der 45 Minute beinahe das 0:2, doch einen Freistoss von Küsters kann Enrico Keller an den Pfosten lenken.

Im zweiten Abschnitt ein ähnliches Bild. Der DSC bemüht sich um den Ausgleich, ist weitestgehend spielbestimmend, kann aber aus seinen Chancen kein Kapital schlagen. Allein Markus Gaubatz scheiterte mehrfach aus Nahdistanz (62.). Der DSC kam sogar in den Vorteil, der zahlenmäßigen Überlegenheit, nachdem Lodter nach wiederholtem Foulspiel den Platz verlassen musste. Doch Robert Pietsch folgte nur knapp eine Viertelstunde später, als er nach einem überflüssigen Foulspiel den Platz ebenfalls verlassen durfte. Münster konnte nun Kontern. Einen Konter über den überragenden Ex-DSCer Daniel Gunkel, konnte Jörg Schwanke nur per Notbremse unterbinden, für diese er die Rote Karte erhielt. Der DSC warf zwar danach noch einmal alles nach vorn, auch Torhüter Keller verließ seinen Kasten, konnte aber dennoch nicht mehr ausgleichen.


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