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OL Westfalen, 30. Spieltag
Spieldatum: 04.05.2007

FC Eintracht Rheine - SC Preußen 2:0 (1:0)

Aufstellung FC Eintracht Rheine
Sandtel - Schupp, Klein-Reesink, Fleddermann - Roling (77. Kotzek), Siedler, Barton, Rintelen, Schneider - da Costa - Fischer
Aufstellung SC Preußen
Joswig - Talarek, Brüggemeyer (76. Thamm) - Brinkmann, Wassey, Ende, Toku (74. Mayer), Seggewiß, Siedschlag, Sowislo - Antwerpen
(Trainer: Gockel, Carsten)
Tore: 1:0 da Costa (22.), 2:0 Fischer (90.)
Schiedsrichter: Markus Häbel (Herne)
Zuschauer: 1312, Auto-Senger-Stadion
Rund ums Spiel: Spiel verlegt auf Freitagabend, Anstoß 19:30 Uhr
Spielbericht: Was wäre das für ein Spiel geworden, wenn der SCP als Spitzenreiter angereist wäre? Noch vor knappen drei Monaten hätte es niemand für möglich gehalten, was heute Realität ist. Die Fans wenden sich ab vom SCP, bleiben lieber zu Hause, während die Mannschaft Niederlage um Niederlage einfährt.
In der Presse stand nach dem Spiel in Rheine zu lesen, diese Mannschaft sei tot. Da ist etwas Wahres dran: Es gibt kaum noch jemanden, der sich ehrlich aufrafft, um ein Spiel umzureißen. Die wenigen, die es versuchen, geben entnervt auf, weil der Rest der Bande lust- und energielos über das Feld trottet. Man könnte das ja angesichts der Lage verstehen, aber das Schlimme ist, dass einige dieser Spieler im kommenden Jahr hier weiter spielen sollen. Kein schöner Einstieg in ein neues Jahr.

In Rheine vor der ziemlich müden Kulisse von nur 1300 Zuschauern, darunter höchstens 100 Preußenfans ohne jede Stimmung, entwickelte sich das übliche Spiel. Rheine hinten doppelt verstärkt und ohne Lust, selber das Spiel zu machen. Münster daher mit Feldüberlegenheit, aber auch ohne große Torchancen. Am Ende, nach 90 Minuten, hatt sich der SCP gerade drei, vier Chancen herausgearbeitet, die aber nicht genutzt. Stattdessen hatte es erneut zwei Mal geklingelt, daher die Niederlage.
Wer weiß, wie alles gelaufen wäre, hätte Antwerpen nach einer Viertelstunde mit seinem Fallrückzieher getroffen? Tat er aber nicht, und so war es Marcus Fischer, der mit seinem klugen Querpass da Costa einsetzte, der nur noch einschieben musste zur Führung. Die Preußenfans nahmen es gelassen, es war wirklich nur noch eine Freundschaftsspielatmosphäre - auch wenn Rheine vorsichtshalber große Teile des Stadions für die erwarteten Preußenfans gesperrt hatte...

Wenige Minuten nach der Führung hatte Rheine gar die Chance zum 2:0, aber Siedschlag klärte hier auf der Linie. Aber auch Münster hätte ausgleichen können, nachdem Sowislos Ball nur an die Torlatte klatschte. Und wie das Leben so spielt, kam dann auch noch Pech dazu. Stefan Siedschlag wurde im Strafraum zu Fall gebracht, eigentlich ein Elfmeter, aber es gab keinen. Es war die letzte Szene des SCP in der 54. Minute. Danach war Feierabend bei den Adlern, die das Spiel nur noch zu Ende bringen wollten. Und Sekunden vor dem Abpfiff nutzte das Marcus Fischer mit seinem 2:0. Das spielte schon keine Rolle mehr. Rheine 2, Münster 0. So tief ist der SCP gesunken.


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