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3. Liga, 28. Spieltag
Spieldatum: 02.03.2024, 14.00 Uhr

FC Erzgebirge Aue - SC Preußen 2:3 (1:2)

Aufstellung FC Erzgebirge Aue
Männel - Danhof, Barylla, Majetschak, Jacob - Schikora (79. Schwirten), Pepic - Sijaric (14. Meuer), Tashchy (90.+2 Elsner), Stefaniak - Bär
(Trainer: Dotchev, Pavel)
Aufstellung SC Preußen
Schulze Niehues - ter Horst, Koulis, Hahn, Schad - Deters (58. Bouchama), Mrowca (70. Preißinger), Bazzoli, Lorenz - Grodowski (80. Steczyk), Batmaz (70. Wegkamp)
(Trainer: Hildmann, Sascha)
Tore: 0:1 Batmaz (8.), 1:1 Majetschak (28.), 1:2 Grodowski (32.), 2:2 Schikora (55.), 2:3 Steczyk (81.)
Gelbe Karten: Stefaniak / Grodowski
Schiedsrichter: Konrad Oldhafer (Poppenbüttel
Zuschauer: 8167, Erzgebirgsstadion
Spielbericht: Vor 8.167 Zuschauer hat der SC Preußen Münster die nächsten Big Points geholt. Beim FC Erzgebirge Aue siegte der SCP am Ende mit 3:2, kam jeweils zweimal nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich zurück. Neben dem Sturmduo Grodowski/Batmaz traf am Samstag erstmals auch Winterneuzugang Dominik Steczyk. Damit rückt der SCP übergangsweise wieder auf Platz 4.

Vor der Partie gab’s erst einmal das übliche Wiedersehen mit dem früheren Trainer Pavel Dotchev. Der Bulgare kennt noch immer viele Mitarbeiter und Verantwortliche im Klub, auch wenn sich die Mannschaft seither natürlich erheblich verändert hat. Nur Max Schulze Niehues, Simon Scherder und Dennos Grote gehörten schon zu Dotchevs Zeiten mit zum Kader. Mit nur einer Änderung ging der SCP im Erzgebirge ins Spiel. Alexander Hahn rutschte für den gelbgesperrten Simon Scherder in die Startelf.

Auf dem Feld gehörten vor 8.167 Zuschauern die ersten Minute den engagierten Gastgebern, erst nach vier, fünf Minuten wagte sich dann auch der SC Preußen in den Strafraum des FC Erzgebirge. Und die erste Chance des Spiels gehörte dann tatsächlich den Adlern: Marc Lorenz erahnte ein Abspiel, setzte Joel Grodowski ein, dessen Schuss von der linken Seite strich nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Das war schon die große Chance zur Führung… Und eigentlich war es kaum zu glauben, aber erneut jubelte der SCP früh. Die beginnende Drangphase der Preußen führte prompt zu Unsicherheiten in der Abwehr der Gastgeber. Eine davon nutzte Marc Lorenz, schnappte sich im Aufbauspiel der Gastgeber auf der linken Seite den Ball, schob den Ball in die Mitte, wo Malik Batmaz dann locker zur Führung einschob (9.).

Aues erste Chance gab es nach einer etwas längeren Verletzungsunterbrechung: Dann brachten die Gastgeber den Ball vor das Tor, wo der SCP auf Kosten einer Ecke klären musste (15.). Aber die Preußen blieben dran, setzten offensiv nach. Grodowskis Hereingabe ins Zentrum war nach 18 Minuten allerdings deutlich zu weit und zu hoch für Batmaz. Aber über die Seiten ging es weiter: Lorenz von links, Jano ter Horst von rechts – nur die letzte Genauigkeit fehlte da in manchen Szenen.

Die erste halbwegs nennenswerte Chance für Aue ergab sich erst nach 26 Minuten – der eingewechselte Meuer verpasste aber die Hereingabe von der rechten Seite. Aber dann… Nach einem Eckball kam Erik Majetschak nach einer Kopfballvorlage zum Ausgleich. Das war unerwartet, aber Standards sind eben für so etwas gut (27.). Die gute Nachricht: Dieser SCP lässt sich derzeit nicht von solchen Rückschlägen stoppen. Kaum hatte Aue sich über den Ausgleich gefreut, eroberte sich Thorben Deters den Ball, schob quer rüber zu Grodowski und der fackelte nicht lang und traf über den Innenpfosten zum 2:1 (31.). Was für eine Antwort der Preußen! Die setzten auch sofort nach, nur wenige Minuten später versuchte es Grodowski nach Lorenz-Flanke erneut, hier klärte Aue allerdings. Und nach drei Minuten Nachspielzeit ging es dann mit der Preußen-Führung in die Pause.

Aus der Pause kam der SCP – natürlich – unverändert. Und setzte sofort den ersten Stich: Malik Batmaz schloss nach einem weiten Zuspiel von links ab, sein Schuss verfehlte das Tor aber knapp. Ging es so weiter? Zumindest wirkte der SCP stets gefährlicher, immer gedankenschneller. Und nutzte so eben oft die Fehler im Aufbauspiel der Gastgeber – so wie Deters nach 50 Minuten, als er sich den Ball eroberte, dann aber im Abschluss scheiterte.

Auf der Gegenseite meldete sich Aue durch Marcel Bär nach 51 Minuten zu Wort, hier klärte der SCP aber auf Kosten einer Ecke. In der Folge wurde es dann kurzzeitig etwas wild im Preußenstrafraum, zweimal kamen die Gastgeber zum Abschluss, zweimal segelte der Ball knapp am Pfosten vorbei. Dann legte sich der SCP selbst ins Netz: Schulze Niehues ließ einen Ball fallen, die Chance ließ sich Aue nicht entgehen und traf aus Kurzdistanz zum 2:2 (54.). Das war ärgerlich und natürlich komplett selbst verursacht.

Doch der SCP bekam wieder eine Chance: Einen Konter spielte der SCP einfach zu schlecht aus – das Zuspiel auf Deters rechts war etwas zu ungenau, ansonsten wäre freie Schussbahn gewesen (58.). Und dann kam Yassine Bouchama für Deters ins Spiel und bekam direkt die Abschlusschance – hier klärte der Torwart gerade noch (60.). Das war unglaublich knapp.

Knapp war es dann auch nach 67 Minuten, als Marc Lorenz einen Abspielfehler des Torwarts nutzte – aber sein Schuss wurde gerade noch geblockt, auch der zweite Versuch wurde Beute der Abwehr. Aber auch Aue rückte mehr in den Fokus – unter anderem deswegen, weil Schulze Niehues ein paar Male nicht auf der Höhe war. Sein Abspiel nach 68 Minuten war so kurz und ungenau, dass Aue sofort in Abschlussposition kam. Das wurde nun zunehmend eine offene Partie.

Sascha Hildmann reagiert, brachte nach 69 Minuten Gerrit Wegkamp für Malik Batmaz und Rico Preißinger für Sebastian Mrowca. Auf dem Feld wirkte aber weiterhin der SCP näher am dritten Tor als die Gastgeber. Viele, viele kleinere und etwas größere Chancen kamen so zusammen.

Mit Sorge verfolgt der SCP dann, was Joel Grodowski anzeigte: Nach einer Rettungstat in der eigenen Hälfte hatte er sich das Knie schon verdreht, nach 77 Minuten zeigte er dann an, dass er raus musste – humpelnd verließ er das Feld. Hoffentlich keine schlimmere Verletzung – wobei Trainer Hildmann nach dem Spiel zumindest leichte Entwarnung gab. Für Grodowski kam Winterneuzugang Dominik Steczyk ins Spiel.

Und was soll man sagen? Kaum war Steczyk auf dem Feld, jubelte er und mit ihm der gesamte SC Preußen! Die klasse Vorarbeit von Bouchama von rechts drückte Steczyk direkt zum 3:2 ins Tor (81.). Das Premierentor für den Neuzugang, der bisher in seinen Kurzeinsätzen noch nicht viele Gelegenheiten hatte sich auszuzeichnen.

Nach 85 Minuten bekam der Neuzugang direkt die zweite Chance – diesmal nach einer scharfen Hereingabe von Lorenz von der linken Seite. Aber hier bekam Aue gerade noch ein Bein in den Schluss.

Zum Beginn der Nachspielzeit bekam Aue noch eine Chance: Meuers Schuss nach einem Freistoß hielt Schulze Niehues sicher (91.). Das war wichtig. Und dann war Schluss – der SC Preußen bleibt ungeschlagen. Weil Ulm ganz spät noch in München siegte, liegt der SCP auf Platz 4 nun auch 4 Punkte hinter dem Relegationsplatz, allerdings auch nur 5 Punkte hinter Platz 2.


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