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3. Liga, 31. Spieltag
Spieldatum: 30.03.2024, 14.00 Uhr

SC Preußen - Dynamo Dresden 1:0 (0:0)

Aufstellung SC Preußen
Schulze Niehues - Schad, Scherder, Koulis, Böckle (61. ter Horst) - Bouchama (61. Kyerewaa), Mrowca (84. Preißinger), Bazzoli, Lorenz (71. Steczyk) - Grodowski (84. Wegkamp), Batmaz
(Trainer: Hildmann, Sascha)
Aufstellung Dynamo Dresden
Broll - Kammerknecht, Lewald, Bünning (84. Borkowski), Park (73. Meier) - Herrmann - Arslan, Hauptmann - Lemmer (73. Cueto), Meißner, Zimmerschied (64. Schäffler)
(Trainer: Anfang, Markus)
Tore: 1:0 Batmaz (52.)
Gelbe Karten: Mrowca, Bouchama / Bünning, Kammerknecht
Schiedsrichter: Patrick Schwengers (Travemünde)
Zuschauer: 11794, Preußenstadion
Rund ums Spiel: Nach dem Abpfiff stürzte ein Zuschauer auf der Gegengerade vom Zaun, war kurzzeitig nicht ansprechbar, erholte sich aber nach einer Erstbehandlung und war dann auch wieder wach. Der SCP verzichtete zunächst auf eine Jubelfeier vor der Gegengerade, Max Schulze Niehues war auf den Zaun gerufen worden, kehrte aber aufs Spielfeld zurück. Erst nachdem klar war, dass keine ernste Verletzung vorlag, durfte gefeiert werden.
Spielbericht: Der Wahnsinn in Münster geht weiter. Gegen das Topteam Dynamo Dresden gewann der SC Preußen Münster am Samstag vor erneut ausverkauftem Stadion mit 1:0. Torschütze des Tages war Malik Batmaz – der SCP rückt damit auf den Relegationsplatz 3 vor.

Der siebte Sieg in Folge. In der 3. Liga! Das gab es für den SCP noch nie, nicht einmal in der Fast-Aufstiegssaison 2012/2013. Aber unnachahmlich und scheinbar unaufhaltsam ziehen die Adler ihre Kreise und haben sich mit nun 21 Punkten in Folge auf Platz 3 katapultiert. Fast wäre es sogar ein direkter Aufstiegsplatz geworden, aber Ulm hatte mit dem ganz späten Ausgleichstreffer gegen Aue noch etwas dagegen.

Die Partie gegen Dresden war dabei eigentlich eine aus der Kategorie „wie konnte Dresden das verlieren?“. Nun: Die Antwort auf zumindest diese Frage gab SGD-Trainer Markus Anfang nach dem Spiel selbst. „Wir machen halt unsere Tore nicht.“ So ist es. Wer hielt denn Dresden ab, die durchaus möglichen Tore zu machen? Es war die stabile Defensive der Preußen, die sich in jeden Ball hineinwarf und kollektiv gegen Dresden arbeitete. Und dann war da immer noch Max Schulze Niehues in seinem offiziell 300. Pflichtspiel. Zwei-, dreimal rettete er den SCP vor einem Tor.

Einmal nach 13 Minuten, als er einen Kopfball von Lars Bünning gerade noch so an die Latte lenkte. Und dann schon in der Nachspielzeit, als er einen Schuss von Robin Meißner entschärfte.

Die lange Zeit dazwischen war kein Zufall. Dresden bestimmte über weite Phasen das Spiel, war spielerisch auf den Punkt da und fand auf jede Umstellung des SCP sofort Antworten. Sicher war die SGD einer der besten Gegner dieser Saison. Im Dresdner Team passt vieles, aber gegen Münsters großes Plus des Teamkollektivs richtete Dresdens individuelle Klasse halt nichts aus. Und das war dann schon die ganze Wahrheit des Spiels. Am Ende nutzte der SCP ganz effizient eine seiner wenigen Chancen und traf nach Lorenz-Flanke durch Malik Batmaz per Kopf zum 1:0 (52.).

Das Tor kam – natürlich – etwas überraschend nach dem bisherigen Spielverlauf. Aber tatsächlich war der SCP nach schwacher erster Halbzeit etwas druckvoller aus der Kabine gekommen. So ganz und gar unverdient war es wohl doch nicht.

Überhaupt: In der ersten Halbzeit war der SCP zwar griffig, aber einfach als Team nicht so präsent. Eher mit langen Bällen trieb der SCP das Spiel voran, das hatte nicht die Qualität der vergangenen Wochen. Und so kam der SCP in 45 Minuten vielleicht auf einen, vielleicht zwei Torschüsse. Bisschen wenig für Preußen-Verhältnisse.

Dresden antwortete auf das schnelle Preußentor nach der Pause natürlich mit Wut. Vermutlich hatte die SGD deutlich mehr Ballbesitz, aber auch die Preußen bekamen mehr Zugriff – auch dank der kleinen Lücken, die Dresden nun gezwungenermaßen zulassen musste. Aber Münsters Stärken, die Standards, kamen mangels passender Szenen nicht zum Tragen.

Also war es ein bisschen Zittern und Bangen, ehe nach vier Minuten Nachspielzeit endlich alles in trockenen Tüchern war.

In einer Woche steht schon das nächste Topspiel auf dem Zettel. Regensburg (2:0 gegen Halle am Samstag) kommt ins Preußenstadion.


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