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DFB-Pokal, 1. Runde
Spieldatum: 01.08.2009, 19.30 Uhr

SC Preußen - Hertha BSC 1:3 (0:1) n.V.

Aufstellung SC Preußen
Buchholz - Fall, Capretti, Özkara, Wissing - Loose (90. Matlik), Nimptsch, Lauretta, Lorenz - Pollok (81. Assauer), Kara (46. Erzen)
(Trainer: Roger Schmidt)
Aufstellung Hertha BSC
Drobny - Piszczek (80. Domovchiyski), Friedrich, von Bergen, Stein - Dárdai (72. Cícero), Kacar - Ebert (59. Pejcinovic), Nicu - Raffael, Wichniarek
(Trainer: Lucien Favre)
Tore: 0:1 Raffael (24.), 1:1 Lorenz (54.), 1:2 Domovchiyski (118.), 1:3 Raffael (120.)
Gelbe Karten: Capretti, Lorenz / von Bergen, Pejcinovic, Domovchiyski
Schiedsrichter: Frank Willenborg (Osnabrück)
Zuschauer: 18200, Preußenstadion
Rund ums Spiel: Drei Logen öffneten erstmals für Gäste: Tuja, Sparda-Bank und Volksbank hießen ihre Besitzer. Von oben schaute auch Ex-Schalke-Manager Rudi Assauer zu.

Mit zwei Hubwagen sorgte der Fernsehsender Sky für Bilder aus erhöhter Perspektive. Hinter dem Dach der Gegengerade waren die mobilen Fernsehplattformen positioniert, zusätzlich zur Führungskamera und den beiden Kameras am Spielfeldrand.
Spielbericht: Wieder nichts. Wie schon im Vorjahr waren die Preußen nah dran an Runde zwei. 2008 scheiterten die Adler ganz knapp im Elfmeterschießen, der VfL Bochum jubelte am Ende. 2009 war es die Hertha, die fast gezittert hätte. Zwei Minuten fehlten den Preußen, zwei Minuten bis zum Abpfiff. Viele gingen im Kopf wohl schon die möglichen Elfer-Schützen durch - da war plötzlich Domovchiyski durch und traf flach an David Buchholz vorbei zum 1:2. Es war der letzte Stich, der Münsters Mut erlahmen ließ. Dass Berlin noch das 3:1 in der Schlussminute nachlegte, war nur noch statistisch interessant, Münster hatte da die Partie aufgegeben und wurde eiskalt ausgekontert.

Vor diesen brutalen zwei Minuten war es eine quälend lange Partie - für Hertha. Und ein großartiges Spiel - für Preußen Münster.

Die Adler legten ohne große Angst los, Hertha sah sich vom Anpiff weg stabilen Preußen gegenüber. Es dauerte eine Viertelstunde, eh Hertha zu einem halbwegs geordneten Spiel fand. Dann aber gelang es den Gästen besser, die Partie zu kontrollieren. Die Führung nach 23 Minuten war dennoch ein Geschenk. Raffaels Distanzschuss lenkte sich Buchholz mit dem Bein selber ins Netz, natürlich ein grober Fehler des Torwarts.

Es blieb ein ausgeglichenes Spiel bis zur Pause. Dann folgten die großen Minuten der Preußen. Foulspiel der Hertha, Freistoß für den SCP. Marc Lorenz trat an und der Ball senkte sich über die gesamte Abwehr ins lange Ecke. War noch einer dran? Hauchfein vielleicht, entscheidend keinesfalls, der Ausgleich in jedem Fall. Das Preußenstadion versank im Jubel.

Nun geschah, was normal ist. Hertha erhöhte die Schlagzahl, aber es wurde ein echtes Duell. Münster wehrte sich nach Leibeskräften und hinten sorgte David Buchholz mit einem halben Dutzend erstklassiger Paraden das 1:1. Das war so einfach nicht - Chancen für Nicu, Kaká und Domovchiyski prüften den Schlussmann der Preußen mit harten Schüssen. Auf der Gegenseite hatte Pollok die Riesenchance zur Preußenführung, aber sein Schuss war letztlich zu unplatziert.

Das Unentschieden hielt bis in die Verlängerung, bis zur Halbzeit der Verlängerung und bis zur 118. Minute...


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