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Regionalliga West, 8. Spieltag
Spieldatum: 18.10.2008, 14.00 Uhr

SC Preußen - SC Verl 0:1 (0:0)

Aufstellung SC Preußen
Buchholz – Ornatelli, Capretti (46. Seggewiß), Özkara, Wissing – Remmert (28. Talarek), Matlik, Lauretta, Kara – Weller (65. Erzen), Sowislo
(Trainer: Roger Schmidt)
Aufstellung SC Verl
Kalintas – Uilacan, Kalkan, Flottmann, Kaminski – Neumann, Leeneman – Barbara, Venker (86. Bamba), Maaßen (65. Jurez) – Knappmann (88. Gersch)
(Trainer: Mario Ermisch)
Tore: 0:1 Uilacan (73. Foulelfmeter)
Gelbe Karten: Weller, Wissing, Özkara / Kalkan, Uilacan, Leeneman
Gelb-Rote Karten: Wissing (62.), Özkara (75.)
Schiedsrichter: Thorsten Kinhöfer (Herne)
Zuschauer: 3522, Preußenstadion
Spielbericht: Sonniges Wetter, herbstlich-frisch. Der SC Preußen hätte mit einem Sieg Tabellenführer der Regionalliga West werden können, weil zeitgleich der Tabellenerste Kaiserslautern verlor. Doch am Ende stand nicht nur die erste Saisonniederlage an, sondern auch ziemliche Ernüchterung. Eine Woche vor dem Spitzenspiel gegen RW Essen fehlte beim SC Preußen sichtlich der Esprit. Vielleicht auch ein wenig die richtige Einstellung.

Es war kein schönes Spiel, wirklich nicht. Der SC Verl startete seine Angriffe aus einer massiven Deckung heraus und rückte bei Ballverlust sofort komplett zurück. Über weite Teile des Spiels wartete einzig Christian Knappmann allein in der Preußenhälfte. Doch die Betonabwehr der Gäste brachte Münster einfach zu wenig in Verlegenheit, es fehlten die zündenden Ideen. Spielerisch war der SCP deutlich besser, aber an diesem Samstag reichte es einfach nicht, um die Gäste ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die hatten zwei erstklassige Chancen durch einen Kopfball kurz vor der Pause und einen Pfostentreffer von Knappmann kurz nach der Pause.

Die Preußen drückten zu Beginn der zweiten Halbzeit deutlich sichtbar, erarbeitete sich aber eigentlich nur aus der Distanz Gelegenheiten. Brandgefährliche Chancen blieben ansonsten Mangelware.

Für den meisten Ärger aber sorgte der Bundesliga- und FIFA-Schiedsichter Kinhöfer. Der schwächte den SC Preußen grundlegen mit einer katastrophalen Leistung. Ein harmloses Foulspiel von Wissing ahndete er mit Gelb, woraufhin Wissing den Ball wütend zu Boden warf - dafür sah er nur Sekunden nach der gelben Karte die gelbrote Karte. Ein Schiedsrichter ohne jedes Feingefühl, niveaulos. Einen überaus zweifelhaften Zweikampf vor dem Strafraum verlegte er zum spielentscheidenden Elfmeter in den Strafraum und schickte später auch noch Preußens Kapitän vom Feld. Kein guter Tag für Kinhöfer, der sich viel zu wichtig nahm und insgesamt völlig inkonsequent pfiff.


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