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3. Liga, 14. Spieltag
Spieldatum: 05.11.2023, 16.30 Uhr

SC Preußen - SSV Ulm 3:2 (2:0)

Aufstellung SC Preußen
Schenk – Scherder, Koulis, Hahn – ter Horst, Kyerewaa (Deters, 79.), Bazzoli, Bouchama (Ghindovean, 46.), Lorenz – Grodowski, Batmaz (Wegkamp, 76.)
(Trainer: Hildmann, Sascha)
Aufstellung SSV Ulm
Ortag – Allgeier (Higl, 86.), Gaal, Reichert, Yarbrough, Risch (Rühle, 71.) – Ahrend (Brandt, 71.), Chessa, Ludwig (de Sousa Oelsner, 71.) – Jann (Kudala, 86.), Weschenfelder Scienza
(Trainer: Wöhrle, Thomas)
Tore: 1:0 Grodowski (11.), 2:0 Grodowski (23.), 3:0 Lorenz (54.), 3:1 Jann (68.), 3:2 Rühle (75.)
Gelbe Karten: Bouchama, Ghindovean, Deters, Oubeyapwa / Jann
Schiedsrichter: Luca Jürgensen
Zuschauer: 9085, Preußenstadion
Spielbericht: Nach dem 0:0 im Abstiegsduell Mannheim gegen Duisburg bot das Spiel der Preußen gegen den SSV Ulm deutlich mehr Unterhaltung. Mistwetter mit Regen und Sturmböen, fünf Tore, zum Ende hin ein wahnwitziges Auf und Ab – aber mit dem SC Preußen Münster als verdientem Sieger.

Im Meimel von Münster jubelte am Ende der sechsminütigen Nachspielzeit nur der SCP. Vor offiziell 9.085 Zuschauern mit Ticket (von denen aber vermutlich nicht alle wirklich im Stadion waren), war die Ausgangslage klar. Münster musste nach zwei Niederlagen gegen Spitzenteams gerne wieder punkten, Ulm wollte nach zuletzt durchwachsenen Leistungen wieder in die Erfolgsspur zurück.

Stattdessen verabschiedete sich das Team nach 96 Minuten mit einem 2:3 von den rund 150 mitgereisten Ulmer Fans (die übrigens per Banner für Samstagsspiele plädierten … keine Überraschung). Interessant: Für Ulm war es nun die dritte 2:3-Niederlage im vierten Spiel.

Beim SCP gab es die notwendige Rotation: Alexander Hahn rückte wieder in die Abwehrkette, Marc Lorenz auf die linke Seite für Benjamin Böckle. Im Angriff ersetzte Joel Grodowski Gerrit Wegkamp, für Sebastian Mrowca durfte Yassine Bouchama ran.

Und diese Elf war hellwach. Praktisch mit der ersten echten Chance führte der SCP mit 1:0. Einwurf Lorenz, Luca Bazzoli lenkte den Ball an den Pfosten, den Abpraller drückte Joel Grodowskis ins Tor. Das 1:0 nach 11 Minuten – ein prima Start bei wirklich schwierigen äußeren Verhältnissen.

Ulms Freistoß ein paar Minuten später faustete Johannes Schenk weg, dann jubelte kurz danach erneut der SCP. Grodowski eroberte sich den Ball, nahm Tempo auf und traute sich auch den entschlossenen Schuss aus etwa 17 Metern zu. Das 2:0 war nun sein 4. Saisontor.

Mit der Führung im Rücken machte der SCP die Sache gut, Ulm wirkte nicht so griffig, nicht so energisch. Eigentlich ließ der SCP in der ersten Halbzeit kaum eine wirklich gute Chance der Gäste zu, das sah unter den Umständen alles prima aus. Aber die eine, wirklich gute Szene, gab es dann eben doch, Sekunden vor der Pause: Bastian Allgeiers scharfe Hereingabe klärte Simon Scherder mit einer starken Grätsche. Dann war Halbzeit.

Münster kehrte mit Darius Ghindovean für Bouchama zurück ins Spiel, in dem Ulm natürlich jetzt mehr agieren wollte. Aber kaum hatte die Partie wieder richtig Dampf aufgenommen, gab es Elfmeter für den SCP! Nach einem Eckball schien Ulms Keeper Ortag den Ball schon sicher zu haben, ließ ihn aber fallen. Grodowski setzte nach, Ortag berührte ihn, Grodowski fiel, der Schiedsrichter Lica Jürgensen zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Nach kurzer Debatte führte Marc Lorenz aus und traf zum 3:0.

Die Vorentscheidung?

Nein. Zwar wirkte der SSV in der Folge etwas erledigt, bekam aber eine neue Chance durch Elfmeter, der so klar nicht war, wie es zunächst schien. Jano ter Horst soll gefoult haben, aber war das wirklich ein Foul? Sei’s drum, Nicolas Jann verlud Schenk und traf ganz locker zum 1:3. Ging da noch was?

Ja. Zwar vergab erst Daniel Kyerewaa aus bester Position das 4:1 (71.), aber nur 3 Minuten später war es der gerade eingewechselte Ex-Preuße Tobias Rühle, der nach einer wuseligen Szene per Brust zum 2:3 traf. Das veränderte natürlich das bisher sichere Spiel. Jetzt war Ulm wieder wach und wollte mehr.

Die gute Nachricht: Der SCP zeigte sich stabil, ließ wirklich keine einzige Szene der Gäste mehr zu – und hatte selbst drei, vier beste Einschussgelegenheiten, um das 4:2 zu erzielen. Thorben Deters traf nur die Latte (90.), Oubeyapwa scheiterte frei am Keeper (94.) und der Latte.

Im Grunde kochte Münster die Spatzen am Ende einfach ab. Und so war der Sieg knapp, aber verdient und bringt dem SCP Platz 11 – und was wichtiger ist: Abstand auf die Abstiegsränge.


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