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Regionalliga West, 5. Spieltag
Spieldatum: 11.09.2010, 14.00 Uhr

SC Preußen - Borussia Dortmund II 0:2 (0:1)

Aufstellung SC Preußen
Lenz - Westermann, Kirsch, Halet, Huckle - Ornatelli, Bourgault (46. Duah), Kühne (79. Glöden), Kara - Chitsulo (46. Möllering), N'Diaye
(Trainer: Fascher, Marc)
Aufstellung Borussia Dortmund II
Focher - Dede (57. Eggert), Hornschuh, Sobiech, Klopp - Kandziora, Hasanbegovic, Bakalorz (60. Ginczek), Öztekin - Kullmann, Stiepermann (72. Treude)
(Trainer: Theo Schneider)
Tore: 0:1 Stiepermann (39.), 0:2 Ginczek (86.)
Gelbe Karten: Kühne / Dede, Ötzekin
Gelb-Rote Karten: Möllering (84.)
Schiedsrichter: Sven Waschitzki (Essen)
Zuschauer: 3574, Preußenstadion
Rund ums Spiel: Vor dem Spiel hatten die Deviants eine Choreografie zum Thema Regionalliga-Reform geplant: "Ihr habt die Wahl", so der Spruch. Darüber schwarze Planen, stilisierte Grabsteine für den SCP, die Traditionsvereine und volle Stadien. Dann ersetzt durch ein schwarz-weiß-grünes Fahnenmeer.
Spielbericht: Eigentlich nicht zum Aushalten: Neues Jahr, völlig veränderte Mannschaft, gleiches Ergebnis gegen Zweitvertretungen: Drei Spiele bislang, zwei Niederlagen. Da möchte einen die Verzweiflung packen. Gegen den BVB II, angetreten mit Bundesligaprofi Dede und begleitet von sagenhaften 20 Fans, machten die Preußen phasenweise ein gutes Spiel. Eine halbe Stunde lang setzten sie die Gäste ordentlich unter Druck, hatten Chancen: Chitsulo nach drei Minuten, N'Diaye nach 36 Minuten - das waren riesige Dinger, die eigentlich die Führung hätten bringen müssen. Stattdessen brachte Preußen-Torwart Lenz seine Jungs auf die Verliererstraße. Einen eher harmlosen Distanzschuss von Stiepermann unterschätzte er, ließ den Ball durch die Hände gleiten. Der BVB jubelte über den völlig unerwarteten Treffer, die Preußen sichtlich geschockt.

Nach dem Wechsel hatten die Preußen noch eine Szene, aber die hatte es in sich: Ornatelli hob den Ball rechts vor das Tor, dort stand N'Diaye völlig frei vor dem leeren Tor, musste den Ball nur ins leere Gehäuse nicken - zielte aber neben den Pfosten. Unfassbar, auf den Rängen rauften sich die Fans die Haare. Es hätte der Ausgleich sein müssen.

Irgendwie war damit das Pulver der Preußen verschossen. Der BVB kontrollierte die Partie ziemlich sicher, völlig unverständlich, wie diese Mannschaft drei Spiele in Folge in der Liga verlieren konnte. Einen einzigen Aufreger gab es noch, als Mehmet Kara im Strafraum der Gäste klar gefoult wurde - aber der Schiedsrichter nichts gesehen haben wollte. Das war schon grob falsch, denn Kara wurde für jedermann sichtbar deutlich von hinten umgestoßen. Nicht die einzige Fehlleistung des schwachen und inkonsequenten Schiedsrichters.



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