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OL Westfalen, 8. Spieltag
Spieldatum: 16.09.2007

SV Lippstadt - SC Preußen 0:3 (0:2)

Aufstellung SV Lippstadt
Mandic - Nagorniewicz (58. Ridder), Gal, Hustadt (C), Harder (46. Bakir), Gutic (67. Reckordt), Neumann, Eickel, Telenga, Berwecke, Kushev
(Trainer: Oliver Roggensack)
Aufstellung SC Preußen
Joswig - Wissing, Matlik, Özkara (C), Öztürk - Ornatelli (83. Lauretta), Ivicevic, Aktas (70. Talarek), Kara, Wassey (74. Magos) - Erzen
(Trainer: Roger Schmidt)
Tore: 0:1 Erzen (2.), 0:2 Erzen (37.), 0:3 Ornatelli (66.)
Gelbe Karten: Nagorniewicz, Neumann, Bakir / Aktas
Schiedsrichter: Marc Frömel
Zuschauer: 2800, Waldschlösschen
Spielbericht: Den Höhepunkt hob sich der SV Lippstadt bis zum Ende auf. Als Jürgen Reckords Kopfball am Preußentor vorbeisegelte, da hatten einige Lippstädter Fans den Torjubel schon auf den Lippen. Der wäre zwar ohnehin eher verhalten ausgefallen, doch nicht einmal diese kleine Freude war den Gastgebern am Sonntag vergönnt. Zu sehr dominierte der SC Preußen über 90 Minuten ein Ligaspiel, in dem der Gastgeber nichts zu melden hatte. Lippstadt tat den Preußen den Gefallen, mitspielen zu wollen. Für die Fans schön, für die Preußenspieler angenehm - aber taktisch der falsche Weg. Sicherlich: Den Preußen gab das frühe 1:0 durch Michael Erzen in gleichem Maße Kraft wie es Lippstadt einschüchterte. Doch auch so war der Qualitätsunterschied für jedermann sichtbar. Münster schaltete und waltete nach Belieben, ließ keine Chancen der Gastgeber zu und leistete sich selber den Luxus, viele erstklassige Szenen zu vergeben.

Viel lief in der ersten Halbzeit über den äußerst beweglichen Michael Erzen und Massimo Ornatelli. Beide waren von den Lippstädtern kaum zu kontrollieren. Erzen allein hatte mehrfach weitere Treffer auf den Füßen. Und gleich der Auftakt nach guten 120 Sekunden hatte es in sich: Ornatelli nahm Maß und donnerte aus rund 20 Metern den Ball an den Pfosten. Den Abpraller drückte Erzen dann locker ins Netz und dürfte sich gewundert haben, warum er so mutterseelenallein im Strafraum der Gastgeber stehen konnte.

In dem Takt ging es weiter. Auch nach 13 Minuten stand Erzen im Mittelpunkt, nachdem sein Schuss ebenfalls nur den Pfosten getroffen hatte. Und wiederum nur vier Minuten später war Mehmet Kara einfach viel zu lässig. Den Torwart hatte er bereits umspielt, nun breitete sich das leere Tor vor dem Mittelfeldmann aus. Doch anstatt den Ball humorlos zu versenken, schob Kara viel zu lässig Richtung Tor und gab damit den Gastgebern die Gelegenheit, Zentimeter vor dem Tor noch zu klären.

Weiter spielte nur der SC Preußen: Erzen scheiterte nach 33 Minuten mit einer Direktabnahme an Torwart Mandic. Und dann traf er doch noch: Kara machte es diesmal wieder prima, legte den Ball quer auf Erzen und der schob zum 2:0 ein. Die zweite Halbzeit bot keine Veränderungen. Münster kontrollierte Ball und Gegner, kombinierte flüssig, war aber nun darauf aus, die aufgerückte Hintermannschaft der Gastgeber auszukontern.

Bis zum 3:0 dauerte es allerdings noch knappe 20 Minuten. Dann war es wiederum Erzen, der mit seinem Schuss Mandic zu einer Parade zwang. Der Torwart des SV konnte Erzens Schuss noch abklatschen, aber gegen den richtig stehenden Ornatelli war er dann machtlos. Der Preuße schob locker ein und erhöhte auf 3:0. Der Rest des Spiels ist kaum der Rede wert. Mit ein wenig mehr Zielgenauigkeit oder Entschlossenheit hätte weitere Treffer für die Preußen fallen können. Doch die klare Führung im Rücken ließen es die Preußen etwas ruhiger angehen. Überschwänglicher Jubel wollte nach Abpfiff nicht aufkommen, zu deutlich war die Überlegenheit der Preußen nach 90 Minuten.

Stimmen der Trainer
Roger Schmidt: "Mit der ersten Halbzeit war ich nicht so zufrieden, da haben wir nicht so aggressiv wie erhofft gespielt. Insgesamt wollten wir aber die drei Punkte, sind natürlich auch sehr gut in das Spiel hineingekommen. Und erst in der 89. Minute haben wir die erste Chance der Lippstädter zugelassen".

Oliver Roggensack: "Wir wollten von Beginn an 100% geben. Das hat aber heute nicht gereicht, das muss man einfach sagen. Da reicht insgesamt die Qualität nicht. Einige sind, glaube ich, hier nur mit dem halben Herzen dabei. Es liegt an uns, besser zu agieren. Aber so eine Vorstellung vor so einer Kulisse ist einfach nicht akzeptabel. In der kommenden Woche wird die Laune im Training sicherlich etwas abkühlen, da werden sich einige noch sehr erschrecken."


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