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Testspiel

Spieldatum: 08.07.2005, 00.00 Uhr

1. FC Gievenbeck - SC Preußen 1:6 (0:2)

Aufstellung 1. FC Gievenbeck

Hennenberg (46. Gökce) - Heinrich (46. Buchta), Kleine-Bardenhorst (46. Bonnekessel), Stuckmann (80. Awad), Harf, Gödecke (80. Izmailovs), Gieseler (46. Kaya), Jürgens (60. Dridi), Watmough (72. Schäper), Sloot, Lürwer (72. Töller)
Aufstellung SC Preußen

Gößling (46. Tsiflidis) - Homrani (46. Kocholl), Tammen, Schyrba (46. Beer), Plate - Bäumer (46. Heineke), Probst (63. Leifeld), Noutsos (60. Bougias), Yilmaz - Milde (32. Gockel), Aktas (46. Afriyie)
Trainer: Colin Bell
Tore: 0:1 Noutsos (8.), 0:2 Aktas (38.), 0:3 Tammen (53.), 1:3 Kaya (63. Foulelfmeter), 1:4 Yilmaz (65.), 1:5 Gockel (71.), 1:6 Yilmaz (90.)
Zuschauer: 650, Spielort Sportpark Gievenbeck
Gelbe Karten: Heinrich / Beer, Gockel
Rund ums Spiel: Fotos vom Spiel

Gesichtete Zaungäste: Jochen Jockel Terhaar (früher 2. Liga SG Wattenscheid, SC Preußen), natürlich auch die verletzten Preußen Küsters und Niang an der Seitenlinie.

Ordentlich mit Abstrichen. Gievenbeck kam im Testspiel gegen den SC Preußen mit einem 1:6 davon. Vor allem aber wohl, weil die Preußen ein gutes halbes Dutzend bester Chancen vergeigten. Unter dem Strich bleibt negativ haften, dass Tino Milde nach einer halben Stunde verletzt vom Platz humpelte. Und wenn sich der SCP eines kaum leisten kann, dann eine Schwächung der Offensive.

Der Verein mag es drehen wie er will: Geradezu vorsätzlich hat der SCP sich ein Problem im Angriff künstlich geschaffen. Da kann nun lange erzählt werden, man werde die Zeit bis zum Ablauf der Transferperiode eben abwarten - die Preußen haben einfach zu wenig Stürmer, selbst wenn nun noch Roy Makaay käme. Eine Verletzung und schon geht der SCP auf Offensiv-Krücken.
Kwaku Afriyie zeigte heute erneut, dass er maximal die Qualitäten eines 85.-Minute-Einwechselspielers verfügt. Dass Carsten Gockel bereits alle (!) Testspiele mitmachte, sagt sehr viel aus. Schließlich war Gockel ja bereits als Trainer der zweiten Mannschaft raus aus dem Spielbetrieb.

Zurück zum Gievenbeck-Spiel: Gievenbeck hielt gut dagegen, trotz nur weniger Trainingseinheiten. Die Preußen starteten etwas holprig in ihr drittes Testspiel. Zwar gingen sie früh durch einen satten Schuss von Noutsos in Führung, aber dann war auch viel Leerlauf in der Partie.
Ömer Aktas staubte zum 2:0 ab und das war es auch bis zur Halbzeit.
Chancen waren mehr da - aber sämtlich vergeben. Noutsos setzte einen Freistoß knapp über das Tor, Milde köpfte Hennenberg an, zwang den Gievenbecker Keeper zu einer Glanzparade, Bäumer vergab den kurz abgewehrten Ball erneut per Kopf. Das war fast kläglich.

In der zweiten Halbzeit sorgte dann Arne Tammen mit einem kräftigen Freistoß zum 3:0 - und verzog wie immer keine Miene.
Gelächter dann kurze Zeit später: Der Schiedsrichter ahndete einen Lufthauch von Oliver Beer in Richtung Gegenspieler mit einem Foulelfmeter, eine geradezu bösartige Auslegung der neuen Zupf-Regel in Sachen Trikot. Alles klopfte sich die Schenkel, Kaya nicht und traf zum 1:3.
Danach schwanden den Gastgebern sichtlicher die Kräfte und die Preußen legten noch drei Treffer zum 1:6 nach.

Der Gastspieler Karem Homrani wirkte über 45 Minuten mit, trat aber schlicht nicht in Erscheinung. Der Tunesier mit Wohnsitz Warendorf sollte auch eher für die zweite Mannschaft vorspielen.
Nicht mehr dabei übrigens Velimier Grgic. Der Koblenzer sollte sich nach Zeitungsberichten ja mit seinem Berater unterhalten, ob ein weiterer Einsatz gewünscht/sinnvoll sei. Das wurde offenbar abschlägig entschieden, Grgic scheint aus dem Spiel zu sein.



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