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| Regionalliga West, 31. Spieltag Spieldatum: 06.05.2011, 19.00 Uhr | |
SC Preußen - Borussia Mönchengladbach II 3:0 (1:0) | |
| Aufstellung SC Preußen Buchholz – Duah, Kirsch, Ndjeng, Huckle (64. Westermann) – Kühne, Glöden – Kara, Ornatelli (84. Bourgault), Chitsulo – Pollok (74. Güvenisik) | Aufstellung Borussia Mönchengladbach II Blaswich – Schumacher, Dams, Heubach, Schaaf – Tobor (77. Breuer), Bastürk, Korb, Dowidat – Bieler (59. Platzek), Podszus (77. Göttel) |
| Trainer: Fascher, Marc | Trainer: Sven Demandt |
| Tore: 1:0 Pollok (33.), 2:0 Kühne (58), 3:0 Kara (79, Foulelfmeter) | |
| Zuschauer: 18500, Spielort Preußenstadion | |
| Schiedsrichter: Marcel Unger (Halle) | |
Gelbe Karten: Ornatelli / - | |
Was für ein Freitagabend im Preußenstadion! Bei frühlingshaften Temperaturen und unter Flutlicht sicherte sich der SCP den ersten Aufstieg seit 22 Jahren. Vorzeitig Meister, und das drei Spieltage vor Saisonende! Alles zusammen vor 18.500 Zuschauern, der nun größten Viertligakulisse bundesweit! Rekorde, wohin man schaut. Preußen Münster: Die wenigsten Gegentreffer, die meisten Tore, die wenigsten Niederlagen, die größte Kulisse. Ein bemerkenswerter Abend für Münster. Und das Spiel? Nunja, es war ein Spiel, wie es die Preußenfans häufig in diesem Jahr gesehen haben. Kein Feuerwerk, dafür disziplinierte Arbeit. Spielerisch nicht besonders hochwertig, aber durch die einzelne Klasse entschieden. Massimo Ornatellis gefühlvoller Heber hätte schon ein Tor sein können - klatschte aber auf die Latte. Da waren gerade erst acht Minuten gespielt. Dann Wojciech Pollok, der Maß nahm und den Ball nach 33 Minuten von rechts in den linken oberen Winkel zirkelte - ein wunderschönes Tor. Damit war der Bann für dieses Spiel auch gebrochen. Mönchengladbach II machte in Münster durchaus ernst, als Partygäste wollten die Gladbacher nicht dastehen. Manchmal sogar etwas zu ruppig, aber damit eben auch sportlich korrekt, nicht als gleichgültiger Sparringspartner. Stefan Kühnes Abstaubertor nach 58 Minuten beseitigte die letzten Zweifel, Karas Elfmeter war nur das Sahnehäubchen. Überhaupt Kara: Seinen Abschied nach Paderborn haben die Preußenfans ihm nicht übel genommen, immer wieder wurde der quirlige Preuße gefeiert. Zum Schlusspfiff und nach der Ermahnung des Stadionsprechers, bitte den Rasen nicht zu zerstören, brachen dann alle Dämme. Die Fluchttore öffneten sich, Tausende strömten in den Innenraum, feierten mit der Mannschaft, die Humba wurde zelebriert von Jonathan Bourgault, der Rest war Jubel, Trubel. Das Flutlicht im Stadion blieb noch Stunden nach Spielende an, nach Hause wollten viele noch nicht. | |
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