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| Regionalliga West, 17. Spieltag Spieldatum: 24.03.2011, 19.00 Uhr | |
SC Preußen - 1. FC Kaiserslautern II 2:1 (2:1) | |
| Aufstellung SC Preußen Buchholz – Duah, Kirsch, Ndjeng, Halet (62. Westermann) – Glöden, Kühne – Loose (85. Lorenz), Ornatelli, Chitsulo – N'Diaye (68. Pollok) | Aufstellung 1. FC Kaiserslautern II Sippel – Hammann, Correia, Linsmayer, Stulin – Marz (84. Modica), Himmel – Zellner (77. Pinheiro), Zuck, Saiti (62. Freyer) – Micanski |
| Trainer: Fascher, Marc | Trainer: Alois Schwartz |
| Tore: 1:0 Ornatelli (10.), 2:0 N'Diaye (30.), 2:1 Micanski (45.) | |
| Zuschauer: 6311, Spielort Preußenstadion | |
| Schiedsrichter: Thomas Metzen (Mechernich/Eifel) | |
Gelbe Karten: - / Linsmayer, Sippel | |
Offenbar brauchen Spiele zwischen Münster und Kaiserslautern II immer mehrere Anläufe. In den vergangenen beiden Jahren wurden Partien zwischen diesen Klubs bestimmt zehnmal verlegt. An diesem Donnerstagabend unter Flutlicht fand es aber endlich statt, das Nachholspiel des 17. Spieltags. Kaiserslautern war so etwas wie die Mannschaft der Stunde. Als Punktesammler unterwegs, einer der hartnäckigsten Verfolger der Preußen und mit einem Spiel weniger. Ein Sieg war also doppelt wichtig, ein Sechs-Punkte-Spiel... Und erstaunliche 6300 Zuschauer wollten dabei sein. Langsam entdeckten die Münsteraner ihre Preußen wieder. Glücklicherweise lief fast alles nach Plan: Nach zehn Minuten gegenseitigen Abtastens nahm Massimo Ornatelli den Ball an der Strafraumkante volley und setzte ihn gradlinig ins rechte Eck - da hatte Lauterns Bundesligatorwart Lothar Sippel keine Chance. Die Preußen legten nach! Glöden behauptete den Ball, Kühne leitete weiter auf N'Diaye. Und der Stürmer legte alle seine Routine in diese Szene: Mit dem Rücken zum Tor Ball annehmen, um den Gegenspieler drehen und gegen die Laufrichtung des Torwarts ins lange Eck schieben: 2:0! Es hätte alles in ruhigen Bahnen laufen können, wenn die Preußen nicht mit dem Halbzeitpfiff das 1:2 kassiert hätten! Micanski nutzte einen Tiefschlaf der Preußenabwehr zum Anschluss. Das brachte in der zweiten Halbzeit Stress mit sich. Lautern um wenigstens einen Punkt bemüht - aber die ganz klaren Szenen fehlten den Gästen. Doch zitterten die Preußen, weil Kaiserslautern sehr beweglich, sehr gefährlich wirkte. Nicht nur einmal schlugen die Preußen an diesem Abend die Bälle eher unplatziert einfach aus der Abwehr heraus. Doch Lauterns beste Chancen gab es erst kurz vor Abpfiff: Buchholz musste alles aufbieten, um einen Schuss von Modica noch abzulenken. Das gelang und Schluss! "Aus dem Nichts", so monierte später Lauterns Trainer Alois Schwartz, seien die Preußentreffer gefallen. Das hätte seine Mannschaft auf die Verliererstraße gebracht. Das mochte Preußentrainer Fascher nicht stehen lassen. Aus dem Nichts sei nur Lauterns Anschlusstor gefallen, die beiden Preußentreffer seien grandios herausgespielt gewesen und ein Zeichen großer Qualität. Recht hatte er. | |
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