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3. Liga, 32. Spieltag

Spieldatum: 06.04.2013, 14.00 Uhr

SC Preußen - 1. FC Saarbrücken 3:3 (1:0)

Aufstellung SC Preußen

Masuch - Schöneberg, Dominik Schmidt, Kirsch, Hergesell - Siegert (74. Menga), Truckenbrod, Bischoff, Grote - Kara (85. Neupert), Taylor (72. Königs)
Aufstellung 1. FC Saarbrücken

Fernandez - Kohler, Straith, Lerandy, Stegerer - Schneider (61. Petry), Stiefler, Eggert, Marius Laux (61. Bach) - Göcer (79. Jüllich), Ziemer
Trainer: Dotchev, PavelTrainer: Jürgen Luginger
Tore: 1:0 Bischoff (24.), 2:0 Kara (51.), 3:0 Taylor (60.), 3:1 Stiefler (64.), 3:2 Ziemer (66.), 3:3 Stiefler (90.)
Zuschauer: 8554, Spielort Preußenstadion
Schiedsrichter: Sven Jablonski (Bremen)
Gelbe Karten: - / Kohler, Stegerer, Bach, Petry

Ein Spiel, das am Ende wie ein Genickbruch wirkte. Eine Stunde lang hatte der SCP den Gast aus dem Saarland dominiert, keinen Zweifel daran gelassen, wer hier gewinnen würde. Saarbrücken hatte rein gar nichts zu melden, auch wenn es nach einer eher mauen Anfangsviertelstunde einen Freistoß brauchte, um in Führung zu gehen. Amaury Bischoff drehte den Ball nach 24 Minuten ins Tor, spätestens ab da hatte Münster das Ding klar im Griff. Direkt nach der Pause erhöhte erst Mehmet Kara elegant auf 2:0, dann jubelte das Publikum besonders laut, weil Torjäger Matthew Taylor nach erstmals seit Anfang November 2012 (!) wieder traf. Sein 3:0 nach 60 Minuten schien der Auftakt für einen höheren Sieg zu sein, auf der Tribüne wurde schon das Torverhältnis debattiert.

Der Anschlusstreffer durch Stiefler schien lediglich ein Schönheitsfehler zu sein, eine kurze Unaufmerksamkeit nach klarer Überlegenheit. Als jedoch zwei Minuten später Ziemer eine Petry-Hereingabe zum 2:3 über die Linie drückte, brach übergangsweise leichtes Chaos aus. Münster war irritiert, Saarbrücken wieder im Spiel. Das ging viel zu leicht.

Jedoch: Münster reagierte wütend und hatte Chancen zum 4:2 - es war nun ein offenes Spiel. Den Schlusspunkt setzte Saarbrücken, sehr zum Entsetzen der Preußen. Völlig frei in der Mitte, zwei Meter vor dem Preußentor, landete eine Hereingabe erneut bei Stiefler, der den Ball unter die Latte setzte. Völlige Stille im Stadion, ungläubiges Entsetzen. Binnen 25 Minuten hatte der SCP ein Spiel aus der Hand gegeben, das eigentlich längst entschieden war.


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