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| Regionalliga West, 9. Spieltag Spieldatum: 25.09.2009, 19.00 Uhr | |
SC Preußen - Wormatia Worms 2:1 (1:1) | |
| Aufstellung SC Preußen Buchholz - Fall, Grembowietz (79. Pollok), Özkara, Wissing - Matlik, Lauretta - Loose (66. Lorenz), Kara, Ornatelli - Assauer (66. El-Nounou) | Aufstellung Wormatia Worms Müller - Dalibor Gataric, Roesner, Lang, Krettek - Schröer - Danijel Gataric, Kassem Saad (87.Gebhardt), Sahin (64. Rasp) - Bouadoud, Monetta (80. Aslan) |
| Trainer: Roger Schmidt | Trainer: Sascha Koch |
| Tore: 0:1 Monetta (42.), 1:1 Ornatelli (45.), 2:1 Lorenz (85.) | |
| Zuschauer: 3954, Spielort Preußenstadion | |
| Schiedsrichter: Thorsten Schriever (Dorum) | |
Gelbe Karten: Ornatelli, Kara / Danijel Gataric, Monetta | |
| Rund ums Spiel: Flutlichtspiel am Freitagabend, trocken. | |
Die Rückkehr der Leidenschaft: Die Preußen hatten aus den drei Spielen zuvor sieben Punkte geholt. Eine gute Bilanz eigentlich, doch Begeisterung stellte sich darüber nicht ein. Die Mannschaft verzichtete in allen drei Spielen darauf, nach Abpfiff zu den Fans zu gehen - an diesem Abend ließ sie sich erstmals wieder in der Fankurve feiern. Und zwar zu Recht, denn während auch an diesem Abend spielerische Elemente manchmal zu kurz kamen, war es doch die Rückkehr der Leidenschaft. Irgendwie war der Funke zwischen Publikum und Mannschaft übergesprungen. Nur gut, dass die erste Hälfte endete, wie sie endete. Kurios. Nach 40 Minuten quälenden Leerlaufs traf Münster scheinbar zum 1:0. Der Linienrichter hob sofort die Fahne, um ein Abseits anzuzeigen - doch das wollte irgendwie kein Preuße sehen. Jubelnd raste eine drei-, vierköpfige Spielermeute direkt auf den Linienrichter zu, der weiterhin Abseits anzeigte. Dann endlich erkannten die Preußen das Problem und begannen darüber zu lamentieren. Unterdessen am Mittelkreis... pfiff der Schiedsrichter das Spiel wieder an, Worms mit Überzahl Richtung Preußentor und mit einem blitzsauberen Treffer zum 0:1 aus Preußensicht. Dumm und dümmer, eine Folge für das Videostudium zum Schämen... Nur gut, dass Massimo Ornatelli gute 100 Sekunden später einen Freistoß von der linken Seite trat, der sich dann langsam und unwiderstehlich ins lange Ecke senkte. Ein traumhaftes Tor, sensationell anzusehen. Mit dem 1:1 ging es in die Pause, ein Pfeifkonzert wurde eben vermieden. Interessanterweise war das Tor offenbar der Weckruf - für Publikum und Mannschaft. Die Preußen verbissen sich in die Partie, stürmten immer wieder Richtung Wormser Tor, trafen die Latte (wie Worms in der ersten Hälfte auch einmal), schoben den Ball knapp am Tor vorbei, scheiterten am Torwart. Es war jetzt eine leidenschaftliche Partie der Gastgeber, in der Worms sich vollständig auf Konter verlegte, dabei zweimal sogar beste Chancen auf einen Treffer hatte. Erst nach quälenden 85 Minuten war Worms geschlagen, als Marc Lorenz einen Ball abfing, ihn dann quer ins lange Eck einschob. Hochverdient, dieser Sieg, aber wiederum so schwer erkämpft. Schon verwunderlich, wie schwer es den Preußen fällt, in dieser Liga Spiele zu gewinnen... Das positive Ende war aber die Wiedervereinigung zwischen Mannschaft und Fans. Endlich war das eine Preußenmannschaft, der man gerne den Erfolg wünschte. | |
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